Willkommen bei der Modau-Apotheke 
Im Rahmen der verschärften Sicherheitskontrollen auf Flughäfen im Gefolge der jüngsten terroristischen Anschlagsversuche unterliegt derzeit vor allem das Handgepäck der Passagiere einer erhöhten Aufmerksamkeit. So sollten Flugreisende nur Medikamente mit an Bord nehmen, die sie während des Aufenthaltes an Bord wirklich brauchen. Auf deutschen Flughäfen gelten die neuen Regelungen besonders für Flüge in die USA und nach Großbritannien. So dürfen gemäß der neuen Bestimmungen des Bundesinnenministeriums seit dem 10. August 2006 auf USA-Flügen keine Flüssigkeiten oder Gels - darunter Shampoos, Sonnenlotion, Cremes, Parfum, Zahnpasta und Haargel - im Handgepäck mitgeführt werden. Die gesamte kosmetische Ausstattung muss in den Koffer. Nach einem Treffen der EU-Luftfahrtexperten in Brüssel Ende August wird die Mitnahme von flüssigen Stoffen im Handgepäck in den meisten EU-Staaten wieder gestattet.
Entsprechend kritisch werden von den Kontrolleuren vor allem flüssige Medikamente wie Insulin für Diabetiker oder Asthmasprays beäugt. Flugreisende laufen Gefahr, dass Arzneimittel beschlagnahmt werden oder der Flug nicht angetreten werden kann. Ein ärztliches Attest kann hier hilfreich sein.
Bei dringend benötigten, verschreibungspflichtigen Medikamenten muss ein auf den Reisenden ausgestelltes Rezept mitgeführt werden. Dabei muss der Name mit dem auf dem Ticket übereinstimmen. Und nicht vergessen: Für den Rückflug muss eine aktuelle Übersetzung dieser Verordnung mitgeführt werden. Bei durch Arzt oder Apotheke namentlich gekennzeichneten Medikamenten muss ebenfalls der Name mit dem im Flugschein aufgeführten Namen des Passagiers übereinstimmen. Bei manchen Fluglinien sind dennoch Medikamente in flüssiger Form, sofern diese nicht als echt erkannt werden können, von der Mitnahme im Handgepäck ausgeschlossen. Ausnahmen gelten auch für Babynahrung, -milch oder -säfte, falls ein Baby oder Kleinkind mitreist. Allerdings muss oftmals mit einem Schluck aus der Babyflasche die Unbedenklichkeit des Inhalts nachgewiesen werden.
Chronisch kranke Menschen sollten sich vor einer Flugreise informieren, möglichst aktuell noch am Tag vor der Abreise, ob sie ihre Arzneimittel im Handgepäck mit an Bord nehmen dürfen oder ob es Einschränkungen gibt.
Chrom gehört zu einer Reihe von Spurenelementen, die wichtig für den Ablauf bestimmter Vorgänge im Organismus sind. Im Gegensatz zu beispielsweise Kalzium oder Magnesium sind die genaue Funktion von Chrom und sein Bedarf noch relativ wenig erforscht. Jedoch weiß man seit einiger Zeit, dass Chrom zusammen mit dem Insulin dazu beiträgt, den Zuckergehalt des Blutes stabil zu halten. Wissenschaftler vermuten daher, dass ein Chrommangel bei der Entstehung von Diabetes eine Rolle spielen könnte. Möglicherweise wird durch einen Mangel der Glukosetoleranz-Faktor herabgesetzt. Dieser Faktor legt fest, wie viel Glukose (Zucker) der Körper verträgt, bevor eine Überzuckerung eintritt. Da durch eine zu geringe Aufnahme von Chrom auch die Cholesterinwerte und die Werte der Triglyzeride ansteigen und somit also der Fettstoffwechsel beeinflusst wird, nimmt man an, dass Chrommangel zudem die Entstehung einer Arterienverkalkung begünstigt.
Man kann davon ausgehen, dass ein großer Teil der Bevölkerung zu wenig Chrom mit der Nahrung aufnimmt. Der Bedarf an Chrom ist vor allem bei einer zucker- und fettreichen Ernährung sowie bei Stress erhöht. Schwangere und ältere Menschen benötigen ebenfalls mehr von dem Mineralstoff.
Chrom ist als Nahrungsmittelergänzung in der Apotheke erhältlich und kann bei Bedarf eingenommen werden. Es kann versucht werden, durch eine Nahrungsmittelergänzung den Blutzuckerspiegel zu senken. Bei Dosen bis zu 300 Mikrogramm sind keine Nebenwirkungen zu befürchten, sicherheitshalber sollte man aber im Vorfeld den Arzt fragen. Bevorzugt eingenommen werden sollte organisches Chrom, das aus Hefe oder pflanzlichen Quellen stammt. Anorganisches Chrom wird dagegen vom Körper schlechter aufgenommen. Um einem Chrommangel vorzubeugen, sollte man auf eine ausgewogene Ernährung mit Vollkornprodukten, Kartoffeln und vielen Gemüsesorten (Mais, Salat, Zwiebeln) sowie Rindfleisch achten. Viel Chrom kann der Organismus aus Bierhefe, Kalbsleber und Weizenkeimen gewinnen. Die Aufnahme des Spurenelements wird durch Vitamin C positiv beeinflusst. Über geeignete Produkte und Dosierungen berät Sie gerne Ihr Apotheker.
Es gibt gute Gründe, warum Sie als Patient von unabhängigen freiberuflichen Apothekern und deren Mitarbeitern beraten werden sollten.
Anonyme Firmen und große Konzerne schreiben vor, dass nur die am billigsten eingekauften und am teuersten verkauften Arzneimittel abgegeben werden. Wollen Sie das?
Kleinere Landapotheken in dünn besiedelten Regionen sind für Konzerne unrentabel. Dort heißt das: Noch mehr Kilometer fahren bis zur nächsten Apotheke. Wollen Sie das?
In der Öffentlichkeit entsteht der Eindruck, Versandapotheken wären so etwas wie der Robin Hood der Apothekenszene. Die Erlaubnis, jedem Konzern den Betrieb einer Apotheke zu genehmigen, bedeutet aber genau das Gegenteil: Die großen Pharmaunternehmen oder Ketten werden den kleinen, selbstständigen Apotheker verdrängen. Wollen Sie das?
Apotheker sind keine bloßen Arzthelfer bei der Rezepteinlösung. Ihr Rat wird von Ihnen, den Patienten, genutzt. Ohne diese unabhängige Institution des freiberuflichen Pharmazeuten würde die Kontrolle der Arzneimittelverwendung leiden. Wollen Sie das?
Selbstständige Apotheker haften voll mit dem gesamten Vermögen für Fehler und es wird ihnen gegebenenfalls die Approbation entzogen. Diese existenzielle Verantwortung stellt gegenüber Ketten eine Sicherheit für den Verbraucher dar. Sie zu verlieren, wäre zum Schaden Ihrer Gesundheit. Wollen Sie das?
In der Öffentlichkeit wird der Eindruck erweckt, ganz Europa habe ein anderes Apothekensystem, das besser und billiger ist. Das ist schlicht falsch. In der Mehrzahl der EU-Staaten gibt es unterschiedliche Konzessionssysteme. Deutschland hat sich früh entschieden: Überall kann eine Apotheke eröffnet werden - aber nur von einem selbstständigen Pharmazeuten, der berufsrechtlich alle Anforderungen erfüllt. Alles andere bedeutet ein Risiko - und das bei Arzneimitteln, also Produkten besonderer Art. Wollen Sie das?
Fazit: Beim jetzt rechtmäßigen System der Arzneiversorgung durch freiberufliche Apotheker wird die bestmögliche persönliche, unabhängige und flächendeckende Versorgung garantiert. Diesen Wert zu erhalten, liegt im Interesse der Bevölkerung.
Was ihre Behandlung kostet, interessierte viele Kassenpatienten bisher nur wenig, denn es gab kaum Anreize zum Sparen. Das wird sich jetzt voraussichtlich ändern: Denn sparsame Patienten können nun bei den Verordnungen mitreden, um in der Apotheke keine Zuzahlung leisten zu müssen.
Seit Juli können Versicherte bei Medikamenten sparen. Sie müssen in der Apotheke nicht mehr zuzahlen, wenn ihr Arzt ihnen ein Arzneimittel verordnet, das mindestens 30 Prozent weniger kostet als der von den Krankenkassen bezahlte Festbetrag. Mit dieser Regelung will Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt einen Anreiz für Versicherte schaffen, sich auch mit einem preisgünstigen Medikament zufrieden zu geben. Das neue Gesetz hat einen Preiskampf zwischen den Pharma-Herstellern eingeleitet. Hexal, Ratiopharm oder Stada haben neben weiteren Anbietern ihre Preise abgesenkt. Diese Regelung betrifft jedoch nicht alle Arzneimittel. Zuzahlungsfrei sind seit 1. Juli 79 Wirkstoffgruppen mit mehr als 2100 Medikamenten. Um welche Arzneimittel es sich genau handelt, weiß Ihr Apotheker. Aber auch im Internet kann der Patient unter www.aponet.de, www.gkv.info, www.bkk.de oder www.aok-bv.de die komplette Liste aller von der Zuzahlung befreiten Medikamente - die alle zwei Wochen aktualisiert wird - einsehen. Entscheidend allerdings ist in jedem Fall noch immer, was der Arzt verordnet. Er kann - wenn die Diagnose es zulässt - gleich ein Medikament verordnen, das von der Zuzahlung befreit ist. Oder er gestattet es dem Apotheker durch einen Vermerk auf dem Rezept, auch ein günstigeres Arzneimittel abzugeben, welches zuzahlungsfrei ist.
Gerne beantwortet Ihnen Ihr Apotheker Fragen zur Zuzahlung für Ihre Medikamente. Allerdings wird sich die Liste der zuzahlungsfreien Medikamente laufend ändern.
So wie jedes Jahr können viele Sonnenanbeter es kaum erwarten, sich im Urlaub und in der Freizeit ausgiebig in der brennenden Sonne zu aalen. Doch das bringt schwerwiegende Konsequenzen mit sich. Die direkte und intensive UV-Einstrahlung bewirkt zelluläre Schäden der Haut, die sich in Form eines Sonnenbrandes oder langfristig in der Entstehung von Hautkrebs äußern können.
UV-Strahlung führt zur Freisetzung von freien Radikalen in der Haut, die diese Zellschäden auslösen. Eine Schutzfunktion bietet das Spurenelement Zink mit seiner Wirkung. Es fängt die schädlichen freien Radikale ab und wirkt somit prophylaktisch gegen Hautkrebs. Und Zink wirkt selbst dann, wenn der Schaden bereits angerichtet und die Haut vom Sonnenbrand gerötet ist. Durch seine antientzündlichen Eigenschaften lindert Zink die gerötete und geschädigte Haut. Dabei ist nicht nur das äußerliche Auftragen einer Zink-Salbe gefragt, sondern auch eine ausreichende Zufuhr in Form von Kapseln oder Brausetabletten aus der Apotheke. Besonders geeignet sind solche Produkte, bei denen Zink an die Aminosäure Histidin gebunden ist. Diese wirken nicht nur besonders effektiv, die Aminosäure Histidin hat zudem ebenfalls antientzündliche Eigenschaften. Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin rät allen Sonnenhungrigen, täglich 15 Milligramm Zink einzunehmen.
Sonnenschutzcremes bieten der Haut zwar einen gewissen Schutz vor der UV-Strahlung, es kommt aber stets auf die richtige Anwendung an. Viele Menschen glauben, wenn sie Sonnenschutzmittel benutzen, können sie länger in der Sonne bleiben. Das ist jedoch ein gefährlicher Trugschluss. Gesünder ist es, sich vorwiegend im Schatten und Halbschatten aufzuhalten, in den Mittagsstunden die Sonne ganz zu meiden und die Aufenthaltsdauer in Abhängigkeit von Hauttyp und verwendetem Lichtschutzfaktor zu bestimmen. Ihr Apotheker berät Sie gerne, welches Sonnenschutzmittel das richtige für Sie ist, welche Produkte es für die Haut nach dem Sonnenbaden gibt und empfiehlt Ihnen gern ein Zink-Histidin-Präparat.
Masern sind eine hoch ansteckende, nicht harmlose Kinderkrankheit, an der noch immer Menschen sterben. Im Jahr 2004 waren es laut Angaben der WHO weltweit 454.000. Um aber Kinderlähmung, Diphtherie und auch die Masern vollständig auszurotten, müssten 95 Prozent aller Kinder und Jugendlichen eines Landes geimpft sein. In Deutschland sind Kinderimpfungen eine freiwillige Entscheidung der Eltern. Bei Masern betrug die Durchimpfungsrate nach Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts im Jahr 2004 rund 93 Prozent bei der ersten und 65,7 Prozent bei der zweiten Impfung.
Ausgelöst durch den großen Masernausbruch in Nordrhein-Westfalen - 1169 Fälle seit Jahresbeginn - fordert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte erneut eine gesetzliche Impfpflicht.
Masern sind eine Erkrankung, die in zwei Phasen verläuft. Die Inkubationszeit beträgt 8 bis 12 Tage. Der Beginn ist untypisch: Das Kind fühlt sich unwohl, hat Schnupfen und Reizhusten, verquollene, rote Augen und Halsschmerzen, das Fieber steigt leicht an. Zu diesem Zeitpunkt besteht für etwa eine Woche Ansteckungsgefahr. Zwei bis drei Tage später zeigen sich auf der Mundschleimhaut gegenüber den Backenzähnen kalkspritzähnliche grauweiße Flecken. Wenn die Flecken da sind, folgt mit großer Sicherheit ein bis drei Tage später auch der Hautausschlag, der sich - beginnend mit kleinen roten Flecken - über den ganzen Körper ausdehnen kann und sich nach der Ausbreitung innerhalb von zwei bis drei Tagen wieder zurückbildet. Dies ist die zweite Phase der Erkrankung.
Bei jedem siebten Kind führt diese Krankheit zu Komplikationen. Durch das Masernvirus werden die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers geschwächt, was das Kind für Infektionen aller Art anfällig macht. Es kann zu Lungen- oder Mittelohrentzündungen kommen, in besonders schweren Fällen auch zu einer Hirnhautentzündung. Eine weitere Komplikation, die in jedem Fall tödlich verläuft, jedoch äußerst selten auftritt, ist die so genannte subakute sklerorierende Panenzephalitis (SSPE). Diese Krankheit setzt schleichend, oft erst Jahre nach der Masernerkrankung ein und führt zur Zerstörung des Gehirns.
So lange nicht alle Kinder gegen Masern geimpft sind, wird es immer wieder Erkrankungen geben. Menschen, die nach ihrem 10. Geburtstag oder erst als Erwachsene Masern bekommen, erkranken zwei- bis dreimal häufiger an einer Enzephalitis als Kinder unter fünf Jahren.
Zecken verbringen die kalte Jahreszeit verborgen in der Laubstreuschicht des Bodens. Klettern die Temperaturen im Frühjahr, kommen auch die Parasiten wieder hervor und lauern auf ihre Opfer. Was viele nicht wissen: Zecken können nicht nur die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine Hirnhautentzündung, übertragen, sondern viel häufiger auch die Borreliose, eine Erkrankung, die zu starken Gelenkbeschwerden, Schmerzen und fortschreitenden neurologischen Veränderungen führen kann. Zum Vergleich: Erkrankten im Jahr 2005 in Deutschland 422 Menschen an FSME, so schätzt man bis zu 100.000 Fälle, die unter einer Borreliose litten. Etwa jede fünfte Zecke in Deutschland ist mit Borrelien infiziert. Gegen FSME kann man impfen. Gegen Borreliose bisher nicht.
Besonders Kinder sind gefährdet, wenn sie im Wald, zwischen höheren Gräsern und Sträuchern spielen, da sie einen größeren Bewegungsradius als Erwachsene haben. Zecken kommen auf niedriger Vegetation bis in eine Höhe von 1,5 Metern vor. Daher gelangen die Blutsauger bei Kindern schneller als bei Erwachsenen auf den Oberkörper, Hals und Kopf - hier lassen sie sich gerne hinter den Ohren nieder. Eine Kopfbedeckung ist daher bei Kindern ein sinnvoller Schutz. Zudem schützen lange Kleidung und Socken. Antizeckenmittel bieten Schutz an freien Körperstellen.
Entdecken Sie an Ihrem Kind eine Zecke, sollten Sie sie möglichst schnell entfernen. Denn je länger die Zecke saugt, desto höher ist das Risiko, an einer Borreliose zu erkranken. Beim Herausziehen muss ein Quetschen auf jeden Fall verhindert werden, da sich Borrelien im Darm der Zecke anreichern. Werden die Blutsauger beim Entfernen gequetscht, wird der Darminhalt samt Bakterien in den Stichkanal injiziert. Am besten geeignet sind dazu feine Pinzetten oder Zeckenschlingen aus der Apotheke. Auch Hunde und Katzen können an Borreliose erkranken und die Zecken auf Kinder übertragen.
Was macht den Zeckenstich so gefährlich? Wann wird die Zecke aktiv? Wie schützen Sie Ihr Kind? Diese und andere Fragen beantwortet Ihnen gern Ihre Modau-Apotheke .
Die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland steht vor der Tür. Nicht nur deutsche Fans freuen sich auf dieses sportliche Großereignis. Experten warnen aber vor einer bislang wenig beachteten Problematik: Das Jahr der Fußball-WM in Deutschland wird für Allergiker voraussichtlich eine erhebliche Pollenbelastung und Beschwerden bringen. Aufgrund der langjährigen Erfahrungen wird nämlich für 2006 eine besonders hohe Pollenbelastung erwartet.
Im Jahr 2005 sind Pollen von Hasel und Erle, den wichtigsten Frühblühern, relativ spät und witterungsbedingt auch nur über einen recht kurzen Zeitraum unterwegs gewesen. Der Birkenpollenflug war eher schwach. Denn die Birke hat nur alle zwei Jahre ein sogenanntes Mastjahr: In den ungeraden Jahren blüht sie schwächer und in den geraden Jahren, also 2006, wieder stärker. Hinzu kommt ein Jahreszyklus, nach dem im Jahr 2006 auch bei anderen Pflanzen mit einer besonders intensiven Produktion von Pollen zu rechnen ist. Im Juni und Juli 2006, also genau während der Fußball-WM, erwarten Allergieexperten an den Austragungsorten, dass der Pollenflug von Gräsern, Getreide, Beifuß und Brennnessel vielen Menschen große Probleme bereiten wird. Fußballfreunde mit bekannten Allergien auf diese Pollen sollten daher besonders wachsam sein.
Allergologen raten zur Immuntherapie, wenn ein Patient länger als vier Wochen im Jahr unter allergischem Schnupfen leidet. Bei der spezifischen Immuntherapie (SIT), auch Hyposensibilisierung genannt, wird dem Patienten ein molekular standardisiertes Allergenpräparat mit der Substanz, auf die er allergisch reagiert, in langsam ansteigender Dosierung regelmäßig unter die Haut injiziert. Alternativ kommen Produkte zum Einsatz, die unter die Zunge getropft werden (sublinguale Immuntherapie). So setzt ein langfristig anhaltender Gewöhnungseffekt ein: Das Immunsystem löst keine Abwehrreaktionen mehr aus, wenn es mit dem Allergen konfrontiert wird. Die Beschwerden nehmen dauerhaft ab, in vielen Fällen bildet sich die allergische Reaktionsbereitschaft des Immunsystems sogar vollständig zurück.
Um kurzfristig und schnell auch über die Zeit der Fußball-WM hinweg Linderung beim allergischen Schnupfen zu bekommen, hält Ihre Gesund-Ist-Bunt-Apotheke viele wirkungsvolle Medikamente als Nasenspray, Augentropfen oder Tabletten zum Einnehmen bereit.
Allergien entwickeln sich immer mehr zu einer Volkskrankheit. Etwa 20 Prozent der erwachsenen Bundesbürger sind davon schon betroffen. In der Häufigkeit ganz oben stehen der Heuschnupfen, auch als allergische Rhinitis bezeichnet und das allergische Asthma. Am bedenklichsten ist jedoch die Situation bei Kindern. Unter den Schulkindern klagt bereits jedes dritte Kind über allergische Beschwerden wie laufende oder verstopfte Nase, juckende Augen, Husten, Atembeschwerden, Magen-Darm-Probleme oder Hautausschläge.
Häufig beginnt jedoch eine Allergie-Karriere schon im Säuglingsalter. So kann zu früh eingesetzte Kuhmilch Durchfall und Bauchschmerzen auslösen oder juckende Hautekzeme quälen die Kleinen. Bei der allergischen Reaktion gegen bestimmte Nahrungsmittel bleibt es jedoch häufig nicht. Denn wird die Allergie nicht frühzeitig erkannt und etwas dagegen unternommen, können später auch über die Luft aufgenommene Allergene wie Blütenpollen, Hausstaubmilbenkot, Tierhaare oder Schimmelpilze Beschwerden in den Atemwegen auslösen. Das Ergebnis: Ein lästiger Heuschnupfen und im schlimmsten Fall eine schwere asthmatische Erkrankung.
Erfolgreich vorbeugen kann man diesem Schicksal nur, wenn die Allergie-auslösenden Faktoren frühzeitig erkannt und eine wirksame Behandlung eingeleitet wird. Neue und schonende Testverfahren erleichtern heute die Allergie-Diagnose. Moderne Behandlungsverfahren verbessern die Chance, die Allergie-Beschwerden in den Griff zu bekommen.
Viele weitere Tipps und Tricks kennen die Gesund-ist-bunt-Apotheker, die 24 Stunden am Tag gerne weiterhelfen.
Medikamente, die Thymian enthalten, sind aus der Behandlung von Husten und Erkältungen kaum mehr wegzudenken. Schon die griechischen Ärzte der Antike setzten “Thymos” bei Erkrankungen der Atemwege und vor allem als auswurfförderndes Mittel ein. In früheren Zeiten nutzte man das Kraut auch äußerlich bei Insektenstichen, Kopf- und Gliederschmerzen.
Das ebenfalls als Gewürz verwendete Gewächs zählt zu den wertvollsten Arzneipflanzen, die in vielfältiger Weise und wissenschaftlich anerkannt therapeutisch eingesetzt werden. So wirkt Thymian vor allem natürlich gegen Husten. Diese Wirksamkeit beruht auf verschiedenen Eigenschaften der Heilpflanze: Thymian erleichtert das Abhusten von Schleim, lindert quälenden Hustenreiz, löst hartnäckige Bronchialkrämpfe und hilft bei erkältungsbedingten Entzündungen. Seine Hauptinhaltsstoffe sind ätherische Öle, Gerbstoffe und Flavonoide. Das im Thymian enthaltene Thymol hemmt zudem die Ausbreitung von Krankheitserregern in den Atemwegen. Weil sich diese Eigenschaften sinnvoll ergänzen, helfen thymianhaltige Arzneimittel bei Bronchitis, Reiz- und Keuchhusten.
Daneben wird Thymian empfohlen bei Schnupfen, Halsentzündungen, zur Wundheilung, als Magen- und Darmmittel sowie als desodorierender und entzündungshemmender Zusatz in Mundwässern oder Zahnpasta. In der Kosmetik findet man Thymian in Badezusätzen, Kräuterkissen und Badeölen. Eine Mischung aus je zwei Tropfen Thymian, Neroli, Salbei und Rosmarin mit Wasser in der Duftlampe oder einem Duftstein verdampfen lassen, lockert Muskeln und Verspannungen. auf. Gegen Immunschwäche empfiehlt sich dagegen eine Mischung aus drei Tropfen Zitrone, vier Tropfen Lavendel und zwei Tropfen Thymianöl.
Doch auch als Gewürz ist der Thymian besonders in England, Frankreich und auf dem Balkan sehr beliebt. Nach provenzalischem Vorbild kann man fast alles Essbare mit diesem Kraut bereichern. So erhalten Gemüse, Salate, Fisch, Soßen, Suppen, Eierspeisen und Geflügel durch Thymian eine besondere Note. In England werden sogar Süßspeisen mit Thymian verfeinert.
Da Thymian als reines ätherisches Öl stark reizend ist, sollte man es nur über einen beschränkten Zeitraum anwenden, besonders im Rahmen der Aromatherapie. Gern informiert Sie Ihr Apotheker über die geeignete Anwendung und über Risiken.
Schon wenige Wochen alte Babys lieben das Planschen im warmen Wasser. Offenbar wirkt sich die Wärme und die streichelnde Sanftheit des Wassers auf ihr Wohlbefinden aus. Im Anschluss an das Bad sind sie meistens müde und schlafen sehr gut.
Ähnlich verhält es sich auch mit erwachsenen Menschen. Sie empfinden Bäder als wohltuend, insbesondere, wenn Badezusätze die gewünschte Wirkung noch verstärken. Heilende Badezusätze gibt es in allen Variationen in der Apotheke, von Pulver über Tabletten und Kapseln bis zu flüssigen Essenzen. Je nach Inhaltsstoff können sie entweder einen beruhigenden, entkrampfenden, belebenden oder durchblutungsfördernden Effekt hervorrufen. Die Zusätze, die in vielen Fällen aus ätherischen Ölen oder Salzen bestehen, aber nicht mit therapeutischen Salzbädern zu verwechseln sind, werden von der Haut besser vertragen als handelsübliche Schaumbadkonzentrate, die die Haut quellen lassen und ihr Schutzstoffe entziehen. Menschen mit Problemhaut sollten die Verträglichkeit eines Badesalzes zunächst testen, denn bei zu trockener Haut könnten ölhaltige Produkte besser geeignet sein.
Durchblutungsfördernde Badezusätze sind beispielsweise: Heublumen, Lavendel, Meersalz und Rosmarin. Beruhigend wirken Baldrian, Fichtennadeln, Hopfen und Melisse. Kreislaufanregend ist Rosmarin, krampflösend und entzündungshemmend hingegen Kamille. Ihr Apotheker berät Sie gerne über sämtliche Anwendungsmöglichkeiten.
Die beste Zeit zum Baden ist übrigens gegen 21 Uhr, danach gleich zu Bett gehen und dem Körper Ruhe gönnen. Zu beachten ist noch, dass ein Vollbad höchstens 15 Minuten dauern sollte, da sonst die Haut austrocknet. Spätestens, wenn die Finger schrumpelig werden, ist es höchste Zeit, aus der Wanne zu steigen. Auch sollte die Badewassertemperatur nicht zu heiß sein (ca. 38 Grad Celsius), sonst wird das Herz zu stark beansprucht und der Haut wird Fett entzogen. Nach dem Bad - auch wenn es Überwindung kostet - am besten kühl abbrausen, damit sich die Poren schließen. Um der Haut ihre Feuchtigkeit zurück zu geben, kann sie anschließend mit einer Körperlotion eingecremt werden.
Weißer Tee gilt unter Kennern als die edelste Teesorte, die es gibt. Klangvolle Namen wie Yin Zhen (Silbernadel), Pai Mu Tan (weiße Pfingstrose) oder Yin Long (Silberdrache) weisen auf seine außergewöhnliche Farbe hin. Weißer Tee ist eine besondere Form des grünen Tees und hat seinen Namen von den zarten Härchen auf der Blattunterseite, die nach der Trocknung einen silbrig-weißen Flaum bilden. Da dieser nur den jüngsten Knospenblättern zu eigen ist, ist der Zeitpunkt der Ernte außerordentlich wichtig. Gepflückt wird ausschließlich von Hand im Frühling, wenn die Knospen noch nicht geöffnet sind. Auch die Verarbeitung der Knospen muss äußerst schonend vonstatten gehen: Trocknung bei sanftem Tageslicht, kurzes Erhitzen und erneute Trocknung. Weißer Tee bekommt dadurch ein einmaliges, süßlich-liebliches Aroma und wird nicht bitter. Er kann in der Kanne verbleiben und sogar ein zweites Mal aufgegossen werden.
Dem weißen Tee wird ebenso wie dem grünen Tee ein positiver Einfluss auf den Organismus nachgesagt. Die alten Chinesen bevorzugen ihn gegen Müdigkeit und Abgeschlagenheit und schreiben ihm eine stimmungsaufhellende Kraft zu. Heute weiß man durch Untersuchungen, dass weißer Tee etwa dreimal mehr Polyphenole (bestimmte Pflanzeninhaltsstoffe) enthält als grüner Tee. Weißer Tee soll dadurch als Radikalfänger um bis zu 100 Prozent effektiver sein. Polyphenole wirken zudem entzündungshemmend und krebsvorbeugend. Weil sie Fettablagerungen vermindern, beugen sie Arterienverkalkung vor.
Die Anti-Aging-Forschung macht sich die Antioxidantien im weißen Tee zu Nutze und hofft mit seiner Hilfe auch die Zelloxidation der Haut mindern zu können und den Alterungsprozess damit zu verlangsamen. So haben bekannte Hersteller bereits ganze Pflegeserien mit weißem Tee als Inhaltsstoff auf den Markt gebracht, die insbesondere in den USA großen Zulauf haben. Beworben werden sie als sensationelle Radikalfänger, die vor lichtbedingter Hautalterung und Umwelteinflüssen schützen.
Weißen Tee können Sie natürlich über Ihre Apotheke beziehen, ebenso Körperpflegeprodukte. Wer sich gerne etwas Gutes tun möchte, der gönnt sich hin und wieder in aller Ruhe ein Tässchen des köstlichen Stress-Killers.
Ein akut “einschießender” Schmerz durchzuckt den Rücken, Schweißperlen sammeln sich sekundenschnell auf der Stirn und der Atem stockt! Millionen von Deutschen haben schon einmal die leidige Bekanntschaft mit dem so genannten Hexenschuss gemacht.
Was ist passiert? Wie bei vielen anderen Krankheiten auch, kommt der Defekt nicht einfach von Heute auf Morgen, sondern entwickelt sich über längere Zeit im Körper, ohne dass wir davon etwas merken. Einem Hexenschuss, der breitflächig über Gesäß und Bein ausstrahlt, geht in 90 Prozent aller Fälle ein Bandscheibenvorfall voraus. Dabei zerreißt der Faserring einer Zwischenwirbelsäule, der innere Gallertkern tritt aus und drückt auf die Nervenwurzel.
Gegen das Kreuz mit dem Rücken ist zwar ein Kraut gewachsen, aber mit ein wenig Prophylaxe muss man sich gar nicht erst auf die anstrengende Suche danach begeben. Gezielte Rückengymnastik und geeigneter Sport können lange im Vorfeld helfen, dass die Rückenmuskulatur gestärkt und die Wirbelsäule entlastet wird. So empfehlen die Gesund-ist-bunt-Apotheker Schwimmen, Nordic Walking und Gymnastik für ein starkes Kreuz. Wer lange am Schreibtisch sitzen muss, sollte öfter mal eine Bewegungspause einlegen.
Die Körperstatur spielt natürlich eine große Rolle für das Wohlbefinden des Rückens. So hat die Wirbelsäule mitsamt den Bandscheiben und Nervensträngen viel am Gewicht des Körpers zu tragen. Übergewicht belastet nicht nur das Selbstwertgefühl sondern auch den Rücken. Beim Heben stets auf einen geraden Rücken achten. Niemals einen Kasten Wasser stemmen, wenn der Rücken gebeugt ist. Viel besser ist es, dabei in die Knie zu gehen. Das entlastet die Bandscheiben ungemein!
Hat sich der Albtraum eines Hexenschusses leider doch einmal eingestellt, dann sind Sie beileibe nicht allein. In Deutschland leben Millionen von Menschen mit akuten oder chronischen Rückenschmerzen. Salben, zum Beispiel mit Bienengift, Rosmarinextrakt oder Cayennepfeffer, aktivieren die Durchblutung: wohltuende Wärme breitet sich aus. Leichte Schmerzmittel helfen, den Kreislauf von Schmerzen und Muskelverspannungen aufzubrechen und Ihrem Rücken eine Verschnaufpause zu verschaffen. Auch Rheumabäder oder -packungen wirken schmerzlindernd. Viele weitere Tipps und Tricks kennen die Gesund-ist-bunt-Apotheker, die 24 Stunden am Tag gerne weiterhelfen.
Wenn Frauen in die Wechseljahre kommen, haben sie in aller Regel schon viele Lebensstationen hinter sich: Berufsausbildung, Kindererziehung und Familie, die eigenen Eltern werden hilfsbedürftiger. Der Partner ist im Beruf stark eingebunden und hat wenig Zeit für die Bedürfnisse der Frau. Wenn soziale, psychische und biologische Veränderungen in dieser Zeit ineinander greifen, ist es besonders wichtig, auf die Gesundheit zu achten. Denn die Hormonumstellung kann nicht nur unangenehme Beschwerden verursachen, sondern auch die Anfälligkeit für Krankheiten erhöhen.
Was passiert in dieser Zeit? Etwa ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Bildung der Sexualhormone im weiblichen Körper stetig ab, der Eisprung findet nicht mehr mit gleicher Regelmäßigkeit statt wie bisher, die Monatsblutungen werden sporadischer und bleiben irgendwann ganz aus. Medizinisch gesehen liegen die Wechseljahre kurz vor und kurz nach der letzten monatlichen Regelblutung und treten zwischen dem 45. Und 55. Lebensjahr ein. Die fruchtbare Phase im Leben der Frau ist nun abgeschlossen. Der Mangel an Östrogenen beeinflusst aber nicht nur die Funktion der Geschlechtsorgane, sondern auch weitere Stoffwechselvorgänge. Die Folge sind die typischen Wechseljahrsbeschwerden wie Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Nervosität oder depressive Verstimmungen.
Die Zufuhr von Hormonen kann die typischen Wechseljahrsbeschwerden mildern, indem die hormonelle Balance des Körpers künstlich wiederhergestellt wird. Eine Hormonbehandlung muss unter Abwägung aller Risiken und Chancen mit dem Arzt abgesprochen werden. Die Gesund-ist-bunt-Apotheken empfehlen alternative Wirkstoffe, um das Klimakterium so angenehm wie möglich zu gestalten. Als sanfte und zugleich wirksame Stoffe haben sich die Phytoöstrogene erwiesen. Dazu zählen die Sojapflanze genauso wie der Rotklee, die reich an pflanzlichen Östrogenen sind. Bei leichteren Beschwerden helfen Mittel aus der Wurzel der Traubensilberkerze. Antioxidantien wie Vitamin A, C, E oder Beta-Carotin schützen vor vorzeitiger Alterung und chronischen Erkrankungen. Calcium und Vitamin D3 unterstützen die Knochensubstanz und Omega-3-Fettsäuren wirken positiv auf das Herz-Kreislauf-System.
Die Wechseljahre mit all ihren körperlichen Veränderungen markieren den Übergang in eine neue, reifere Lebensphase. Eine gesunde Lebenseinstellung, Zufriedenheit und körperliche Fitness machen sich jetzt um so mehr bezahlt. Sport und Bewegung an der frischen Luft, soziale Kontakte und eine ausgewogene Ernährung stärken das Wohlbefinden und helfen, den Veränderungsprozess leichter anzunehmen. Wer sich zusätzlich etwas Gutes tut, wird mit den Wechseljahren nicht nur in idealer Weise umzugehen lernen, sondern zusätzlich an Gelassenheit und Lebenserfahrung gewinnen. Jede Menge Tipps und Tricks erhalten Sie in Ihrer Gesund-ist-bunt-Apotheke.
Produkte mit den Wirkstoffen der Aloe Vera sind seit einiger Zeit sehr gefragt, obwohl ihre Wirkung wissenschaftlich nicht erwiesen ist. Insbesondere in der indischen Ayurveda-Medizin und von Heilpraktikern wird die Pflanze, die wie ein Kaktus aussieht, aber zur Familie der Lilien gehört, gerne eingesetzt. Schon seit Jahrtausenden wird die Wüstenlilie als 'Erste-Hilfe-Pflanze’ oder 'Pflanze der Unsterblichkeit’ geschätzt. Sowohl die Ägypter als auch die Chinesen setzten sie zur Haut- und Schönheitspflege und zu medizinischen Behandlungen ein, Kriegsherren wie Alexander der Große ließen ihre verletzten Soldaten damit behandeln.
Die Aloe Vera gedeiht besonders gut in trockenen Gebieten, beispielsweise auf den Kanaren, in Mittel- und Südamerika, in der Karibik oder in tropischen asiatischen Ländern. Drei bis fünf Jahre alt muss eine Pflanze werden, bis die rund 220 derzeit bekannten Wirkstoffe voll entwickelt sind. Dann kann geerntet werden. In der Regel erfolgt das ebenso wie das Schälen der Blätter von Hand. Da der Pflanzensaft, von dem die Pflanze reichlich gespeichert hat, sehr empfindlich ist und mit der Luft reagiert, muss die Verarbeitung schnell und hygienisch erfolgen.
Bei Aloe Vera-Produkten gibt es große Qualitätsunterschiede. Achten sollte man darauf, dass Aloe bei der Auflistung der Inhaltsstoffe an erster Stelle steht. Aloe findet sich auch nicht nur als Bestandteil von Cremes, sondern es gibt sie auch als Saft. Dieser enthält entweder Konservierungsstoffe oder muss im Kühlschrank aufbewahrt werden. Erhältlich sind Aloe Vera-Produkte natürlich auch in Ihrer Apotheke. Sie werden insbesondere zur Hautpflege, zur Heilung von kleineren Wunden, Verbrennungen, Strahlenschäden sowie bei Neurodermitis eingesetzt. Als Saft wird Aloe Vera zur Regenerierung des Darmtraktes verwendet, von manchen Heilpraktikern auch bei Abszessen, Rheuma oder Arthritis. Aloe Vera soll auch das Immunsystem stärken, weshalb es manchmal AIDS-Kranken verabreicht wird sowie Krebspatienten zur Linderung der Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Jedoch sollte man nie vergessen, dass es sich bei Aloe Vera nicht um ein Wundermittel handelt, sondern um eine Pflanze, die äußerlich und innerlich angewendet viele positive Effekte hat und unterstützend oder vorbeugend bei der Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden kann.
Kaum brennt die Sonne wieder vom Himmel, ist auch der
Sonnenschutz wieder ein Thema. Schmieren, was das
Zeug hält, heißt es nun, wenn man sich im Freien aufhält.
Oder aber die Haut mit Kleidung bedecken, um sie vor der
UV-Strahlung zu schützen. Am besten kann das dunkler,
dichter Stoff, aber wer möchte den schon bei 30 Grad im
Schatten tragen? Luftig soll die Kleidung sein, hell und
möglichst wenig schweißtreibend. Deshalb haben sich
Entwickler daran gemacht, eine sonnengerechte
Bekleidung zu kreieren, die auch als sicherer UV-Schutz
bei Neurodermitis und anderen Hautkrankheiten geeignet
ist und deshalb in der Apotheke angeboten wird. Auch
Menschen mit Verbrennungen oder Narben wird damit ein
Aufenthalt in der Sonne ermöglicht.
‚Hyphen’ wird die Kleidung genannt, die nach einem
speziellen Prüfverfahren zertifiziert wird (UV-Standart
801) und somit garantiert, dass der Lichtschutzfaktor von
40 auch dann noch gewährleistet ist, wenn
Gebrauchsfaktoren wie Dehnung, Nässe oder Wäsche die
Textilie strapazieren. Normalerweise werden Textilien nur
im Neuzustand getestet. Damit wird lediglich der
Schutzfaktor garantiert, solange das Wäschestück noch
nicht getragen ist.
Aber auch normale Kleidung verfügt über einen gewissen
Lichtschutzfaktor, der jedoch durch den alltäglichen
Gebrauch stark nachlässt. ‚Hyphen’ (sprich Haifen)
besteht aus speziellen, sehr feinen Microfasern, die dicht
gewirkt oder gewebt sind. Die Materialien sind
atmungsaktiv und weich. Sie können sowohl zum Baden
als auch hinterher zum Sonnenbaden angelassen werden,
denn die Feuchtigkeit wird nach außen geleitet und sorgt
für ein schnelles Trocknen, was das Umziehen am Strand
überflüssig macht. Das luftig-leichte Lycra-Material sorgt
so für ein angenehmes Hautklima, auch bei hohen
Temperaturen.
Die ‚Hyphen-Kollektion’ umfasst Schwimm- und
Sportmode in jugendlichem Design und sommerlichen
Farben für Kinder, Damen und Herren sowie die Linie
‚Hyphen skinwarrior’, die Langarm-Shirts, 7/8-Hosen und
Overalls als UV-Schutz für Menschen mit sehr
empfindlicher Haut oder Hauterkrankungen bietet. Fragen
Sie in Ihrer Apotheke nach der neuartigen Strandmode,
die zuverlässig vor Sonnenbrand und Hautkrebs schützt.
Schwere Sonnenbrände und Hautreaktionen nach dem
Sonnenbaden oder Solariumbesuch sind unter Umständen
Folgen einer phototoxischen oder photoallergischen
Reaktion, die durch ein Medikament ausgelöst wurde. In
Mitteleuropa gibt es fast 250 Arzneistoffe, die eine
sogenannte Lichtdermatitis verursachen können. Sie sind
in häufig verschriebenen Medikamenten enthalten wie
beispielsweise Antibiotika, pilzhemmenden Mitteln,
Entwässerungstabletten, Rheumamitteln, Tabletten zur
Senkung der Blutfettwerte oder Medikamenten, die bei
Herzrhythmusstörungen und Hauterkrankungen eingesetzt
werden. Aber auch pflanzliche Stoffe wie Johanniskraut
oder Baldrian sowie Kosmetika, Parfüm oder Süßstoffe
können die phototoxische Sensibilität hervorrufen.
Manchmal ist noch nicht einmal direkte
Sonneneinstrahlung notwendig, um eine Hautreaktion
sichtbar werden zu lassen, schon allein der Aufenthalt im
Schatten reicht dazu aus.
Die Anzeichen einer Lichtdermatitis können unterschiedlich
sein. Sie reichen von Sonnenbrand mit Rötung über
stechende Schmerzen bis zur Blasenbildung. Auch braune
Flecken, die auf eine Hyperpigmentierung der Haut
hinweisen, können sich bilden und für einige Zeit sichtbar
bleiben. Auffällig hierbei ist, dass nur die Hautstellen, die
der ultravioletten Strahlung ausgesetzt waren, betroffen
sind. So kann beispielsweise die Region unter dem Kinn,
die im Schatten liegt, ausgespart sein.
Wie kann man sich vor einer Lichtdermatitis schützen? Auf
jeden Fall immer erst den Beipackzettel lesen, wenn ein
neues Medikament eingenommen werden soll. Auch Ihr
Apotheker wird Sie darauf aufmerksam machen, handelt
es sich um eine neue Verordnung. Wird im Beipackzettel
auf eine erhöhte Sensibilität gegenüber UV-Strahlung nach
der Einnahme des Medikaments verwiesen, sollte direkte
Sonneneinstrahlung vermieden werden. Sonnencremes
mit hohem Lichtschutzfaktor und Kleidung, die vor
UV-Strahlung schützt, ist anzuraten. Tritt dennoch eine
Photodermatitis auf, sollte das Medikament eventuell in
Absprache mit dem Arzt durch ein anderes ersetzt
werden. Erste Abhilfe schaffen kühle Umschläge, Lotionen
und Cremes, die in der Apotheke erhältlich sind. In
schweren Fällen müssen kortisonhaltige Salben
verabreicht werden.
Turnschuhe sind "in”. Galt in den 70er Jahren das Tragen
von Turnschuhen als Zeichen der Auflehnung gegen alles
Vornehme, hat der Trendsetter heute den
gesellschaftlichen Aufstieg geschafft und gilt sogar als
"Kultobjekt”.
Die Liebe zum Turnschuh bleibt allerdings nicht ohne
Nebenwirkungen. Während etwa jeder Dritte über
Schmerzen, Blasen und Hühneraugen klagt, bekommen
über 30 Prozent richtige Probleme: Fußschweiß und
Fußpilz können zu den Folgen des Tragens von
Turnschuhen gehören. Die Trendschuhe bestehen in der
Regel aus Synthetik, einem Material, das nicht besonders
atmungsaktiv ist. Jährlich bilden die 350.000
Schweißdrüsen an jedem Fuß jedoch durchschnittlich 100
Liter Schweiß pro Turnschuh - ein idealer Nährboden für
Pilze und Mikroorganismen. Kein Wunder, dass es schon
fast jedem Zweiten einmal zwischen den Zehen juckte
oder brannte, beziehungsweise Bläschen und Rötungen
auftraten. Diese Symptome sind nicht nur unangenehm,
sie können auch Anzeichen einer ansteckenden
Hauterkrankung, dem Fußpilz sein. Nicht behandelt, kann
sich dieser ausbreiten und schließlich zu der noch
hartnäckigeren Form des Nagelpilzes führen.
Da andererseits kaum einer der Träger auf seine heiß
geliebten Leisetreter verzichten will, ist schnelle
Selbsthilfe mit einem rezeptfreien Medikament aus der
Apotheke angesagt. Schon nach einer Woche Behandlung
mit einer Salbe, die den Wirkstoff Terbinafin enthält, lässt
sich ein Fußpilz vertreiben. Das liegt an dessen speziellen
Wirkmechanismus: Terbinafin tötet den Pilz ab. Zusätzlich
reichert er sich in der ober-sten Hautschicht an und bietet
so eine lang anhaltende Wirkung: Das unterscheidet
Terbinafin von herkömmlichen pilzhemmenden Produkten,
die die Pilzerreger nicht töten, sondern nur deren
Wachstum hemmen.
Damit es jedoch gar nicht erst zum Fußpilz mit seinen
unangenehmen Beschwerden kommt, sollten
Turnschuhfans ihren geliebten Tretern ab und an auch
einmal eine "Auszeit" gönnen, täglich frische
atmungsaktive Strümpfe anziehen - und Beschwerden
schnell und wirkungsvoll behandeln. Ihre Apotheke als
Problemlöser berät Sie gerne.
In den vergangenen Jahren hat die Forschung viele neue Erkenntnisse über die
Bedeutung einer ausreichenden Versorgung mit Magnesium gewonnen.
Zugleich wurde in Untersuchungen heraus gefunden, dass etwa zehn Prozent der
Bevölkerung unter einem erheblichen Magnesiummangel leiden. Dies hängt
häufig mit der hierzulande üblichen Ernährung zusammen, mit der die durchschnittliche
Aufnahme von Magnesium nur zwischen 210 bis 260 Milligramm liegt.
Erwachsene sollten jedoch täglich zwischen 300 bis 400 Milligramm des Mineralstoffs aufnehmen.
Magnesium ist hauptsächlich in Nüssen, Vollkornprodukten, Obst und Gemüse enthalten.
Das Gemüse darf allerdings nicht lange gewässert und gekocht werden, weil
dann ein Großteil des Magnesium ausgespült wird.
Magnesiummangel äußert sich häufig durch
Muskelverspannungen, Herzrhythmusstörungen und
Krämpfe. Oft verstärkt Magnesiummangel das
Stressgeschehen im Körper. Neben Kopfschmerzen zeigt
sich dies durch eine gesteigerte Empfindlichkeit
gegenüber Lärm. Bei vielen Kopfschmerzpatienten wurde
ein niedriger Magnesiumspiegel diag-nostiziert. In Studien
wurde über eine hohe Magnesiumgabe (600 mg) eine
Reduzierung der Migräneattacken erreicht. Allerdings ist
für einen Erfolg eine langfristige Einnahme nötig.
Wissenschaftler fanden heraus, dass eine hohe
Magnesium-Zufuhr insbesondere Frauen vor Herzinfarkt
schützt. Auch bei Patienten, die an Diabetes Typ 2
erkrankt sind, kann Magnesium in hoher Konzentration die
Folgen abmildern und helfen, den Blutzucker besser
einzustellen.
Ein Mangel tritt nicht nur durch unzureichende Ernährung
auf, sondern auch bei einigen Erkrankungen und
Umständen, bei denen die Magnesiumaufnahme gestört
ist oder vermehrt Magnesium über die Niere
ausgeschieden wird (Morbus Crohn, Sprue, Erkrankungen
der Nebenschilddrüse, Diabetes, Alkoholmissbrauch,
verschiedene Arzneimittel). Auch wenn keine Symptome
für einen Mangel bestehen, kann Magnesium vorbeugend
eingenommen werden. Geeignet sind vor allem
Magnesium-Verbindungen wie etwa Magnesium-Citrat,
das Sie als Brausetabletten oder Kapseln in ihrer
Apotheke erhalten. Dieses wird vom Körper besser
aufgenommen als andere Magnesium-Salze, die zum teil
abführend wirken.
Die oft als “Zeckenimpfung” bezeichnete Spritze beugt der
Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) vor, nicht aber
der ebenfalls von Zecken übertragenen Borreliose. So
kommt es nicht selten vor, dass Geimpfte sich in falscher
Sicherheit wiegen und alarmierende Symptome einer
Krankheit übersehen, die zu schwerren Komplikationen
führen kann.
Mittlerweile ist die Borreliose die häufigste durch Zecken
übertragene Erkrankung in Europa. Etwa jede fünfte
Zecke in Deutschland ist mit Borreliose-Errgegern infiziert.
Den Erreger, ein Bakterium namens Borrelia, kann man
sich überall in Deutschland einfangen. Die Bakterien leben
im Darm der Zecken und gelangen beim Saugakt auf der
Haut in die Stichwunde.
Während man sich gegen FSME impfen lassen kann,
steht ein solcher Schutz gegen Borreliose bisher nicht zur
Verfügung. Die einzige vorbeugende Maßnahme ist daher
die Vermeidung von Zeckenstichen. Beim Aufenthalt im
Wald sollte man daher langärmelige Hemden, lange
Hosen und geschlossene Schuhe tragen, vor allem, wenn
man sich auch mal ins Unterholz schlägt oder eine hohe
Wiese durchstreift. Die Strümpfe sollten über die
Hosenbeine gestülpt werden, um den Blutsaugern das
Eindringen zu erschweren. Zudem ist es ratsam, Beine
und Arme mit einem wirksamen Abwehrmittel aus der
Apotheke einzureiben, auch unter der Kleidung! Zu hause
sollte man den Körper nach Zecken absuchen und diese
so schnell wie möglich ohne sie zu quetschen entfernen.
Eine sich kreisförmig ausbreitende Hautrötung um die
Einstichstelle einer Zecke ist ein sicheres Zeichen für
Borreliose. Eine umgehende Konsultation beim Arzt kann
aber schlimmeres verhindern. Denn im Frühstadium lässt
sich Borreliose gut mit Antibiotika behandeln. Wird die
Infektion jedoch nicht behandelt - und das ist gar nicht
selten - kann es zu chronischen Verläufen mit
Gelenkbeschwerden, neurologischen Veränderungen oder
gar Lähmungen kommen. Eine Behandlung im
Spätstadium ist oftmals langwierig und schwierig.
Vom 25. bis 30. April findet die erste bundesweite
Beratungswoche “Zecken & Borreliose” - Die
unterschätzte Gefahr” statt. In Ihrer Apotheke erhalten
Sie viele wertvolle Informationen zum Thema, auch über
diesen Zeitraum hinaus.
Bei einer simplen Erkältungskrankheit gehen viele Patienten
nicht mehr zum Arzt, weil sie die Praxisgebühr sparen wollen
und zudem die meisten Medikamente gegen Schnupfen &
Co. aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Doch
wissen viele nicht, dass selbst banale Schnupfenmittel,
Schleimlöser oder Hustenstiller mit anderen Arzneimitteln
Wechselwirkungen eingehen, die gesundheitliche Risiken
mit sich bringen. Insbesondere Diabetiker und Menschen,
die unter Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, einer
Überproduktion an Schilddrüsenhormonen, Grünem Star
oder einer vergrößerten Prostata leiden, sollten sich
vorsorglich von ihrem Apotheker beraten lassen.
Zu Halluzinationen kann es beispielsweise kommen, wenn
der Hustenblocker Dextromethorphan (DXM) mit dem
Schmerzmittel Ketanest interagiert. Das Risiko von
lebensbedrohlichen Symptomen besteht, wenn DXM
überdosiert wird oder mit MAO-Hemmern, die als
Antidepressiva dienen, eine Wechselwirkung eingeht. Es
können Verwirrtheit, Erregtheit, Muskelkrämpfe, Schwitzen,
Schüttelfrost, Durchfall, Fieber oder Zittern auftreten. Fatal
ist, dass die in Schnupfenmitteln enthaltenen
Ephedrin-Derivate und Antihistaminika den Effekt noch
verstärken. In seiner Wirksamkeit am meisten verstärkt wird
DXM jedoch durch Grapefruitsaft. Hier wird unbedingt zur
Vorsicht geraten!
Acetylcystein (ACC), das als Schleimlöser eingesetzt wird,
sollte nicht gleichzeitig mit Nitroglyzerin (bei Angina Pectoris)
verabreicht werden. Weil ACC die Wirksamkeit einiger
Antibiotika wie Penizilline, Tetrazykline, Cephalosporine und
Aminoglykoside verringert, sollten sie nicht gemeinsam
eingenommen werden. Das gilt jedoch nicht für Amoxicillin,
Doxycyclin, Erythromycin.
Nasensprays, die Ephedrin enthalten, können unter
bestimmten Gegebenheiten zu einem drastischen Anstieg
des Blutdrucks, der Herzfrequenz oder des
Augeninnendrucks führen. Auch der Blutzucker kann aus
dem Ruder laufen. Abzuraten ist von der Anwendung, wenn
die Schilddrüse zu viele Hormone produziert.
Da also zahlreiche Wechselwirkungen stattfinden können, ist
es ratsam, den Apotheker darauf hinzuweisen, falls bereits
andere Medikamente eingenommen werden. Er wird Sie
dann hinsichtlich der Risiken beraten und Ihnen
gegebenenfalls ein Alternativmedikament empfehlen.